24. September 2007 / Thomas Schlegel, Stephan Bader
Trotz Rekordnässe und häufig unbeständigem Wetter: An den Tagen der Wochenenden schien die Sonne im Sommer 2007 auffallend länger als an den Tagen unter der Woche. So erhielt z.B. Zürich an den Wochenenden durchschnittlich 7.9 Stunden Sonne pro Tag, während unter der Woche der Tagesdurchschnitt bei lediglich bei 5.3 Stunden lag. In Zürich konnte somit an den Wochenendtagen rund 50 Prozent mehr Sonne genossen werden als an den Werktagen. Ganz ähnlich zeigten sich die Verhältnisse in Basel und Genf mit je 36 Prozent mehr Sonne an den Wochenendtagen.
Bild 1: Durchschnittliche Sonnenstunden pro Tag an den Wochenenden sowie während der Tage unter der Woche in Zürich in den Wochen 22 bis 38 (28. Mai bis 23. September 2007).
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Weniger stark auf der Alpensüdseite
Auf der Alpensüdseite war der Unterschied weniger stark ausgeprägt. In Lugano schien die Sonne an den Wochenenden durchschnittlich 9.1 Stunden, während sie sich an Werktagen durchschnittlich 7.3 Stunden zeigte.
Bild 2: Durchschnittliche Sonnenstunden pro Tag an den Wochenenden sowie während der Tage unter der Woche in Lugano in den Wochen 22 bis 38 (28. Mai bis 23. September 2007).
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Selbstverständlich zeigten sich einzelne Wochenenden im eben vergangenen Sommer auch deutlich trüber als die dazugehörenden Wochen. Das war insbesondere in der Nordschweiz während der zweiten Julihälfte der Fall. Die für die meisten Leute höchst angenehme Zufälligkeit der häufig schönen Wochenenden in den vergangenen Monaten darf nicht als beständiges Wettermerkmal für die nun folgenden Wochen aufgefasst werden. Grundsätzlich hält sich das Wetter in der Schweiz nicht an den Wochenkalender.