Bild 1: Höchsttemperatur am Montag, 18. Juli 2005.
Kurz bevor die erste Gewitterlinie die Ostschweiz verliess, entwickelte sich über der Westschweiz eine neue Gewitterfront. Eine darin eingelagerte Zelle wuchs sich dabei zu einer Superzelle aus, welche vom Genfersee her kommend in Verbindung mit schwerem Hagelschlag und gewaltigen Windböen in Richtung Greyerzerland und Simmental zog, ehe sie sich anschliessend abschwächte. In Bouveret an der Mündung der Rhone in den Genferssee wurde eine Windböe von 161 km/h registriert.
Bild 2: Windspitzen am 18. Juli 2005 in km/h.
Bild 3: Die Superzelle greift auf den oberen Genfersse über (Bild: Nicolas Borgognon, http://forums.infoclimat.fr/index.php?showtopic=10092).
In der Nacht auf Dienstag folgten weitere Schauerlinien, so dass örtlich beachtliche Regensummen zusammenkamen. Am meisten Niederschlag wurde mit 47 mm in Kloten registriert.
Auch die Temperatur ging vor allem auf der Alpennordseite merklich zurück. Am deutlichsten war der Temperaturrückgang mit 8 bis 11 Grad in Höhenlagen um 1000 Meter.
Bild 4: Zeitlicher Verlauf Böenspitzen und 10-minütige Niederschlagsintensität.
