Seit mehreren Wochen herrschte in der Schweiz mildes und trockenes Wetter vor. Schon im Oktober häuften sich Hochdrucklagen, oder dann gestalteten sich die Vorstösse der Frontalzone zum Alpenraum harmlos. Wir befanden uns meist in recht milden Luftmassen. Der Temperaturüberschuss beträgt im Vergleich zum Normaljahr seit Mitte Oktober in den tiefen Lagen im Durchschnitt fast 3, in der Höhe zum Teil bis 5 Grad. Die Inversionslagen sorgten dafür, dass der Wärmeüberschuss im Flachland nicht allzu gross ausfiel.
Abbildung 1: Verlauf der Tagesmitteltemperaturen an 5 ausgewählten Stationen
Der Temperaturverlauf seit einem Monat zeigt, dass vor allem das letzte Oktoberdrittel und zum Teil der Novemberanfang ausserordentlich mild waren. An einzelnen Tagen war es beispielsweise auf dem Säntis mehr als 10 Grad wärmer als der Jahreszeit entsprochen hätte.
Es regnete auch sehr wenig. Chur und Disentis registrierten von Mitte Oktober bis Mitte November nur gerade 6 mm Niederschlag. Flächig gesehen sind nur 3 Ereignisse von Bedeutung: der 23. Oktober mit Schnee bis etwa 2300 m, der 5. November mit Schnee bis 1700 m und der 16. November mit Schnee bis etwa 600 m.
Es regnete auch sehr wenig. Chur und Disentis registrierten von Mitte Oktober bis Mitte November nur gerade 6 mm Niederschlag. Flächig gesehen sind nur 3 Ereignisse von Bedeutung: der 23. Oktober mit Schnee bis etwa 2300 m, der 5. November mit Schnee bis 1700 m und der 16. November mit Schnee bis etwa 600 m.
Abbildung 2: Die täglichen Niederschläge an ausgewählten Stationen
Es erstaunt daher nicht, dass vor allem in erhöhten Lagen allgemein von einem sehr schönen (Spät)Herbst gesprochen wird und anderseits die natürliche Schneelage in den Alpen für den Wintersport noch nicht ausreicht.
Die Grosswetterlage hat sich nun aber gründlich geändert. Am Mittwoch 16. November stiess eine Kaltfront aus Norden zur Schweiz vor. Sie leitete die Zufuhr von Kaltluft aus dem Nordmeer ein, eine Luftmasse, die nun erstmals winterlichen Charakter hat. Es kam verbreitet zu Niederschlag, allerdings meist in geringen Mengen. Vor allem die Temperaturen wurden gründlich umgestaltet. Der Temperatursturz betrug vom 16. zum 17. November innert 24 Stunden bis zu 10 Grad, und damit fiel die Schneefallgrenze in den nördlichen Alpentälern zum Teil bis auf 600 Meter. Es scheint, dass die Kälte nun ein paar Tage bei uns verharrt. Die Tagestemperaturen liegen nur noch wenig über dem Gefrierpunkt, und nachts ist Frost von unter -5 Grad möglich. Schnee wird aber vorläufig nur in kleinsten Mengen fallen.
Die Grosswetterlage hat sich nun aber gründlich geändert. Am Mittwoch 16. November stiess eine Kaltfront aus Norden zur Schweiz vor. Sie leitete die Zufuhr von Kaltluft aus dem Nordmeer ein, eine Luftmasse, die nun erstmals winterlichen Charakter hat. Es kam verbreitet zu Niederschlag, allerdings meist in geringen Mengen. Vor allem die Temperaturen wurden gründlich umgestaltet. Der Temperatursturz betrug vom 16. zum 17. November innert 24 Stunden bis zu 10 Grad, und damit fiel die Schneefallgrenze in den nördlichen Alpentälern zum Teil bis auf 600 Meter. Es scheint, dass die Kälte nun ein paar Tage bei uns verharrt. Die Tagestemperaturen liegen nur noch wenig über dem Gefrierpunkt, und nachts ist Frost von unter -5 Grad möglich. Schnee wird aber vorläufig nur in kleinsten Mengen fallen.
Abbildung 3: Neuschnee Impression im Rheinwald
