Unterdurchschnittliche Temperaturen
Bild 1: Verlauf Abweichung der Tagesmitteltemperaturen von der Norm für Stationen im Flachland (oben) und für Bergstationen (unten). blau=negative Abweichung, rot=positive Abweichung
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Morgendliche Minimumtemperaturen
Bild 2: Morgendliche Minimumtemperaturen in Europa vom 7. Januar 2008. Vor allem im Osten Deutschland herrscht strenger Frost, aber auch in Spanien war es am Morgen vielerorts frostig.
gross.png, 322 KBMinimumtemperaturen Schweiz, 1. November 2008 bis 8. Januar 2009
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Flachland Alpennordseite:
Bergstationen:
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Orte mit markantem Kaltluftsee (Hochtäler):
Alpensüdeite:
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Gefrierende Seen
Bereits während der Kälteperiode vom 22. bis zum 29. November 2008 sind erste kleinere Seen und Weiher zugefroren (siehe Temperaturverläufe in Bild 1). Aufgrund der klaren und windstillen Nächte herrschten ideale Bedingungen zur Eisbildung.
Die höheren Temperaturen von Anfang Dezember und das verfrühte Weihnachtstauwetter vom 19. bis am 23. Dezember 2008 liessen das Eis aber vielerorts wieder verschwinden. Die tiefen Temperaturen seit dem 26. Dezember 2008 haben aber dafür gesorgt, dass einige kleinere Seen und Weiher zur Begehung frei gegeben wurden. Zuständig für die Freigabe sind im Übrigen die Gemeindebehörden vor Ort.
Bild 5: Horgener Bergweiher, 28. November 2008, der gesamte Weiher ist mit einer dünnen Eisschicht bedeckt
gross.jpg, 73 KBBild 6: Horgener Bergweiher, 9. Januar 2009, der Weiher ist zugefroren, aber aufgrund der schlechten Eisqualität (noch) nicht freigegeben.
gross.jpg, 60 KBFür das Gefrieren von weiteren Seen waren die Bedingungen in den vergangenen Tagen nicht ganz ideal: Hochnebel hat die nächtliche Abstrahlung gedämpft und die Bise sorgte für eine Durchmischung der obersten Wasserschicht. In den kommenden Nächten dürften sich die Bedingungen allerdings verbessern: Die Bise flaut ab und zumindest zeitweise sind in der Nacht auch klare Abschnitte mit einer starken Abkühlung zu erwarten. Während in den Bergen eine markante Erwärmung erfolgt, bleibt in den tiefen Lagen der winterliche Kaltluftsee also erhalten.
Optische Erscheinungen in der Kaltluft
Bei tiefen Temperaturen können sich auch in den tieferen Luftschichten Eisnadeln oder Schneekristalle bilden, welche für schöne optische Erscheinungen sorgen:
Bild 11a: Halo an Eisnadeln (Diamantstaub) am 27. Dezember 2008 in Wildhaus/SG. Die Lufttemperatur betrug etwa -12 Grad.
gross.jpg, 30 KBBild 12: Lichtsäule an Schneeflocken am 4. Januar 2009 über dem Glarnerland. Auf etwa 2500 m war die Luft relativ feucht und bei etwa -11 Grad sind Schneekristalle entstanden, welche das Sonnenlicht reflektierten.
gross.jpg, 104 KBBild 13: Glorie und Schattenwurf eines Heissluftballons an der Wolkenobergrenze. Die Wolke bestand höchstwahrscheinlich aus kleinen unterkühlten Tröpfchen, welche durch Beugungseffekte den Lichtkranz erzeugten.
gross.jpg, 32 KBRauhreif
Bild 14: Albispass, 11. Januar 2009. Sonnenstrahlen bei absinkender Nebelobergrenze (auf etwa 800 Metern). Nach einigen Tagen im Nebel sind die Bäume dick mit Rauhreif überzogen.
gross.jpg, 33 KBBild 15: Albispass, 11. Januar 2009. Nach einigen Tagen im Nebel sind die Bäume dick mit Rauhreif überzogen.
gross.jpg, 154 KBBild 16: Albispass, 11. Januar 2009. Wird Rauhreif an festen Gegenständen abgelagert, so wächst er gegen den Wind. Die meiste Zeit über wehte der Wind im Bild also von rechts nach links (Bise).
gross.jpg, 119 KBBild 17: Albis-Hochwacht, 11. Januar 2009. "Üetliberg hell" - die Nebelobergrenze liegt auf etwa 800 Metern.
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