Gemäss den neusten Berechnungen des VAAC (Vulcanic Ash Advisory Center) (Abb. 1), die möglichst viele der erwähnten Parameter berücksichtigt, hat sich die Fläche der Aschewolke stark reduziert und wird in den nächsten 24 Stunden auch noch weiter schrumpfen. Zudem zeigen die VAAC Karten, dass sich die restliche Aschewolke nach Westen Richtung Grönland und Kanada verlagert.
Abb. 1: Berechnung der Aschewolkeverbreitung vom VAAC London. Die mit roter und grüner Farben umrandeten Flächen zeigen die Regionen mit erhöhter Aschekonzentration zwischen Boden und Flight Level 200 (=6100 Meter Höhe). Die Gültigkeit der Karten ist oben links auf jedem Quadrant angegeben. Die Berechnungen bestätigen, dass die Aschekonzentration im Schweizer Flugraum bereits heute 21. April um 6 Uhr UTC (=8h Lokalzeit) stark abgenommen hat.
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Abb. 2: Trajektorienberechnungen basierend auf Windfeldern vom EZMWF in Reading (europäisches Zentrum für Mittelfristige Vorhersage) für den Zeitraum vom 21. April 2010 um 8 Uhr Lokalzeit (6 UTC) bis zum 25. April. Bei den roten und blauen Linien liegen die Trajektorienstartpunkte auf 1000 (rot) und 1500 Metern (blau). Bei den grünen und schwarzen Linien liegen die Startpunkte auf 3000 (grün) und 5000 Metern (schwarz).
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Abb. 3: Depositionberechnungen vom Flexpart-Modell basierend auf EZMWF Felder. Dabei wird angenommn, dass die Emission ununterbrochen vom 20. bis zum 23. April andauert und, dass die Freisetzung auf 2500 Metern über Meer stattfindet. Die Konzentrationen sind relativ. Das Depositionsmuster bestätigt, dass der Alpenraum in den nächsten Tagen von der Asche nicht betroffen wird. Die Britischen Inseln, die Nordsee, Dänemark und Südskandienavien bleiben im Einflussbereich der Vulkanasche.
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