Satellitenbild (sichtbarer Kanal) mit ausgewählten Bodenstationen (Temperaturwerte) von heute Mittag 12 UTC
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Ein kleinräumiges Höhentief brachte in der vergangenen Nacht und heute recht verbreitet etwas Schneefall.
Der Schwerpunkt der Niederschläge lag dabei hauptsächlich in der Westschweiz von der Genferseeregion bis ins Unterwallis. Am Morgen früh wurden dort rund 5 bis 15 Zentimeter Neuschnee registriert. In der restlichen Schweiz wurden bei der Morgenmessung im Schnitt 0 bis 10 Zentimeter verzeichnet.
Im Laufe des Tages verlagerte sich die erwähnte Störungszone allmählich gegen Südfrankreich, die Niederschlagsaktivität liess in der Folge in der Westschweiz nach. Weil die Höhenwinde gleichzeitig drehten, wurde aus Südosten am Nachmittag vermehrt etwas feuchtere Luft über die Alpen ins zentrale Mittelland geführt, wo es wieder zu schneien begann. Die Mengen beschränkten sich jedoch im Allgemeinen auf einige wenige Zentimeter.
Ebenfalls präsent war - wenn auch noch relativ schwach - die Bise im Mittelland. Am Jurasüdfuss wurden bis Redaktionsschluss Böenspitzen von 30 bis 40 km/h gemessen.
Wie schon in den Vortagen bewegten sich die Temperaturen in den unteren Schichten kaum, Sie sanken gegenüber gestern etwa um 1 Grad. Damit gab es heute nur noch wenige Stationen, welche Temperaturen über 0 Grad gemessen haben. Der höchste Wert verzeichnete wie schon gestern das Wallis: in Visp stieg das Thermometer auf +2.7 Grad. Eine deutlichere Abkühlung fand bisher nur in der Höhe statt; während gestern auf dem Jungfraujoch noch ein "Höchstwert" um -13 Grad gemessen wurde, befand sich das Tagesmaximum heute bei -19 Grad.
Sonnenschein war heute in der ganzen Schweiz eine Rarität, nirgends wurde in der Schweiz mehr als 1 Stunde gemessen.
MeteoSchweiz Wetterkamera Château-dOex, Bild 11.30 UTC. Zwischen dem Schneefall war im Waadtland die Sonne zeitweise schwach erkennbar.
gross.jpg, 200 KBBodenwetterkarte von 12 Uhr UTC. Das sehr kräftige Hochdruckgebiet mit Kern über dem nördlichen Ural erreichte um die Mittagszeit einen Druck von bis zu 1065 hPa. Zum Vergleich: in der Schweiz lag der höchste in den letzten Jahrzehnten gemessene Druck bei rund 1047 hPa. Ebenfalls schön zu erkennen sind die sehr tiefen Temperaturen über Russland und Osteuopa, welche in den nächsten Tagen teilweise auch die Schweiz erreichen werden.
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