Das Bundesamt für Meteorologie und Klimatologie MeteoSchweiz wird Anfang 2013 seinen Hauptsitz von der Krähbühlstrasse 58 am Zürichberg an den Flughafen Zürich verlegen. Der Umzug ist Teil einer grundlegenden Neuausrichtung des nationalen Wetterdienstes. Vorteile bietet unter anderem auch die Nähe zur Aviatikbranche, einem wichtigen Kundensegment des nationalen Wetterdienstes.
Das Bundesamt für Meteorologie und Klimatologie MeteoSchweiz soll im Rahmen einer Reform zum 1. Januar 2014 als öffentlich-rechtliche Anstalt in die dezentrale Bundesverwaltung ausgegliedert werden. Als unternehmerischer Wetterdienst soll MeteoSchweiz einen effizienten und qualitativ hochwertigen service public anbieten, den volkswirtschaftlichen Nutzen erhöhen und ihr Produktportfolio verstärkt an den Kundenbedürfnissen ausrichten. "Die Verlegung des Hauptsitzes vom Zürichberg an den Flughafen Zürich bietet hierfür wichtige Vorteile," betont Thomas Frei, Mitglied der Geschäftsleitung von MeteoSchweiz. "Die Nähe zu zahlreichen Unternehmen aus der Aviatik-, Transport- und Versicherungsbranche ist für uns sehr wichtig, denn sie zählen zu unseren wichtigsten Kunden. Der tägliche Kontakt erleichtert den Austausch, die Zusammenarbeit und damit die Ausrichtung unserer Dienstleistungen und Produkte auf die Bedürfnisse dieser Unternehmen." MeteoSchweiz und die Flughafen Zürich AG schaffen damit auch eine tragfähige Basis für eine langfristige Partnerschaft.
Umfassendes Sparprogramm
Mit der Reform verbunden ist zudem ein umfassendes Sparprogramm. MeteoSchweiz muss die Ausgaben in den Jahren 2012 und 2013 um je 3,5 Millionen Franken und ab 2014 um jährlich 5 Millionen Franken gegenüber der ursprünglichen Planung senken. "Mit der Verlegung des Hauptsitzes an den Flughafen Zürich können wir einen Teil der Mietkosten einsparen," so Thomas Frei. Bereits seit 1929 ist der Flugwetterdienst von MeteoSchweiz am Flughafen Zürich angesiedelt. "Durch die Zusammenlegung des Hauptsitzes mit dem Flugwetterdienst können wir zudem Synergien nutzen und die Kosten weiter reduzieren."
Kontakt
Bärbel Zierl, Kommunikation MeteoSchweiz, media@meteoschweiz.ch, 044 256 93 51

