Nach 10 Jahren konnte MeteoSchweiz das Projekt Data Warehouse erfolgreich abschliessen.
Damit existiert jetzt eine leistungsfähige und erweiterbare Infrastruktur für die Sammlung, Speicherung und Analyse umfangreicher meteorologischer und klimatologischer Messdaten. Ca. 15 Milliarden Datensätze wurden bereits im Data Warehouse (DWH) gespeichert und täglich kommen neue dazu. Schlüsselelement ist eine zentrale, für Analyse- und Informationszwecke optimierte Datenbank. Dort werden die Daten aufbereitet, bereinigt und dann zusammengeführt um sie zu speichern und um damit arbeiten zu können.
Medienanlass mit externen Nutzern des Data Warehouse
Am 8. Juli 2011 hat MeteoSchweiz zum Projektabschluss Medien und Projektpartner zu einer Vortragsreihe eingeladen. Das Ziel der Veranstaltung war es, das Data Warehouse als in dieser Form weltweit einmalige Infrastruktur vorzustellen und den Nutzen für MeteoSchweiz, externe Kunden und die Volkswirtschaft insgesamt aufzuzeigen. Das DWH von MeteoSchweiz ermöglicht internen und externen Kunden einen schnellen und flexiblen Zugriff auf qualitativ hochwertige Daten. Darauf basieren fundamentale Angebote für die Öffentlichkeit, wie zum Beispiel die Wettervorhersagen oder ausführliche Klimaanalysen.
Von der Vision zum Abschluss eines Grossprojektes
Die Projektverantwortlichen von MeteoSchweiz informierten über die Hintergründe, die Vision, die am Anfang des Projektes stand und die Entwicklung über sieben Releases zum jetzigen Data Warehouse. Dimitrios Tombros von der Firma AWK und Andreas Geppert von der Credit Suisse (vormals vom Institut für Informatik der Uni Zürich) stellten das DWH IT-technisch in einen breiteren Kontext. Sie wiesen auf die kommenden Herausforderungen hin, die MeteoSchweiz im Projekt bereits antizipiert hat. Jürg Brönnimann von Skyguide zeigte auf, welchen Stellenwert die Daten von MeteoSchweiz für die Flugsicherung in der Schweiz haben, und Mauro Baster von Statistik Stadt Zürich erläuterte, wie meteorologische Daten in die Auswertung von Verkehrsunfällen einfliessen. Den Abschluss bildete das Referat von Elmar Benelli vom SECO. Er zeigte aus der Optik eines vergleichbaren Data Warehouse Projektes aus der Bundesverwaltung auf, welches die Erfolgsfaktoren für die Realisierung eines Business Intelligence-Projektes sind.
Für weitere Informationen zum Data Warehouse der MeteoSchweiz stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung:
MeteoSchweiz
Krähbühlstrasse 58
Postfach 514
CH-8044 Zürich
Tel. +41 44 256 91 11
Fax +41 44 256 92 78
Informationen zum Data Warehouse der MeteoSchweiz:
Factsheet DWH, 938 KB
Vorträge der Referenten:
01_G_Mueller_MeteoSchweiz.pdf, 304 KB
02_Ch_Haeberli_MeteoSchweiz.pdf, 4.3 MB
03_A_Geppert_CS.pdf, 208 KB
04_D_Tombros_AWK.pdf, 1.3 MB
05_J_Broennimann_Skyguide.pdf, 2.5 MB
06_M_Baster_Statistik_Zuerich.pdf, 489 KB
07_E_Benelli_SECO.pdf, 1.85 MB
Posterpräsentationen:
DWH_ABC.pdf, 70 KB
DWH_Datentypen.pdf, 335 KB
DWH_Geschichte.pdf, 1.2 MB
DWH_technische_Eckdaten.pdf, 167 KB
DWH_Weg_der_Daten.pdf, 2.5 MB
Medienberichte zum Anlass:
MeteoSchweiz: DataWarehouse "as a Service" (inside-it.ch, 11.07.2011)
Externe Links:
http://www.awk.ch/
http://www.credit-suisse.ch/
http://www.ifi.uzh.ch/
http://www.skyguide.ch/
http://www.stadt-zuerich.ch/statistik
http://www.seco.admin.ch/
